Berliner Kreis Kritische Phänomenologie und Fundamentalanthropologie
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Berliner Kreis Kritische Phänomenologie und Fundamentalanthropologie  

„In Beziehung auf meine zentripetalen Ichakte habe ich das
Bewusstsein des Ich kann. Es sind Tätigkeiten, und in ihrem
ganzen Ablauf liegt eben nicht bloß dahinlaufendes Geschehen
vor, sondern immerfort ist der Ablauf aus dem Ichzentrum hervor-
gegangen, und solange das der Fall ist, reicht das Bewusstsein
des 'ich tue', 'ich handle'."

- Edmund Husserl, Ideen zu einer reinen Phänomenologie -

 
 
 

Berliner Kreis "Kritische Phänomenologie und Fundamentalanthropologie"

Essays & Aufsätze

 

Ilona Ibrahim: Nietzsches Übermensch: Erörterung im Kontext der Human Enhancement Technologies und ihrer möglichen Ziele

Workshop am Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar - 27.04.-28.04.2017
Zur „Maschinen-Cultur“. Über das Verhältnis von Mensch und Technik bei Nietzsche

Im alltäglichen Sprachgebrauch wie im medial-öffentlichen ist zumeist nur vom Human Enhancement die Rede, wenn es um die Selbstoptimierung des Menschen geht. Dabei werden die mit der hier gedachten Selbstoptimierung einhergehenden technischen wie technologischen Mittel als selbstverständlich angenommen. Beschränken wir uns jedoch ausschließlich auf den Begriff Human Enhancement, dann gilt zu beachten, dass die Selbstoptimierung des Menschen bereits einen großen Stellenwert seit den philosophischen Tugendethiken der Antike besitzt und nicht erst ein Phänomen des modernen oder postmodernen Zeitgeistes ist. Geht es in den Tugendethiken darum, dass man durch Veränderung seines Verhaltens ein moralisch besserer Mensch wird, um im Diesseits oder Jenseits ein besseres Leben zu führen, so liegt der Schwerpunkt in der aktuellen Debatte auf dem ersten Blick auf einer gezielten Erweiterung, Verbesserung oder Kontrolle physischer wie psychischer menschlicher Fähigkeiten.

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Ilona Ibrahim: Kommunikation als spezifisch willentliche Kundgabe

Informations- und Kommunikationstechnologien bestimmen zunehmend unseren Alltag. Dabei nimmt das Smartphone einen beachtlichen Raum ein. Zu jeder Zeit und beinah an jedem Ort ist der Zugriff auf digitale Informationen möglich und Social-Media-Plattformen bieten ausreichend Kommunikationsmöglichkeiten. Doch ist ein 'Post'1 schon eine Art der Kommunikation oder vorerst nur eine Information? Wird der 'Post' zur Kommunikation, sobald ein User darauf reagiert oder ist seine Reaktion womöglich nur eine weitere Information, also eine Information als Reaktion auf eine Information?

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Ilona Ibrahim: Wesentliche Bedingungen und Merkmale von Depression

Depression scheint auf den ersten Blick eindeutig definiert. Verschiedene, sich teilweise überlappende Symptomphänomene, wie z.B. Trauer, Erschöpfung, Interessenlosigkeit, Müdigkeit, Agitiertheit u.v.m., werden zum Syndrom der Depression gebündelt. Das Hauptsymptomphänomen der Depression zeigt sich in einer anhaltenden gedrückten Stimmung, die mit einer Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus einhergeht, der sogenannten Antriebslosigkeit, wodurch sie unter die affektiven Störungen fällt.

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Dr. Thorsten Streubel: Das Gehirn - Geist - Problem aus phänomenologischer Sicht

Ich möchte im Folgenden den Versuch unternehmen, das Gehirn-Geist-Problem mit phänomenologischen Mitteln zu behandeln. Zu diesem Zweck werde ich mein Augenmerk auf die Phänomene von Körper und Geist richten und deren Verhältnis zu einander beschreiben. Dabei wird sich zeigen, dass sowohl naturale wie mentale Phänomene durch zwei weitere Phänomene bedingt sind, die weder der Kategorie des Körpers noch der des Geistes zugeordnet werden können: nämlich Bewusstsein und Leib. Erst die Berücksichtigung dieser Momente, so meine These,ermöglicht eine Reformulierung der traditionellen Körper-Geist-Problematik.

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