Berliner Kreis Kritische Phänomenologie und Fundamentalanthropologie
Berliner Kreis Kritische Phänomenologie und Fundamentalanthropologie
 
Berliner Kreis Kritische Phänomenologie und Fundamentalanthropologie  

„Zur seienden Welt gehört auch der handelnde Mensch,
hineinhandelnd in die ihm in seinem Sein vorgegebene Welt,
er will sie anders, erkennt in ihr im einzelnen praktische
Möglichkeiten des Andersseins, und danach handelt er.“

- Edmund Husserl, Zur Phänomenologie der Intersubjektivität -

 
 
 

Berliner Kreis "Kritische Phänomenologie und Fundamentalanthropologie"

Diskussionsgrundlage

Ab September 2018 liest und diskutiert der Berliner Kreis das Werk von Erich Fromm: "Die Furcht vor der Freiheit".

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Von Januar 2018 - August 2018 las und diskutierte der Berliner Kreis das Werk von Herbert Marcuse: "Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft".

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Von Juli - Dezember 2017 las und diskutierte der Berliner Kreis das Werk von Günter Anders: "Die Antiquiertheit des Menschen. Band 1. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution".

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Von Dezember 2016 - Juli 2017 las und diskutierte der Berliner Kreis das Werk von Immanuel Kant: "Kritik der teleologischen Urteilskraft" im Kontext der Wissenschaftstheorie der Biologie.

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Von Mai - November 2016 las und diskutierte der Berliner Kreis das Werk von Alain Ehrenberg: "Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart".

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Einmal monatlich traf sich der Berliner Kreis, beginnend im Sommer 2014, um die Habilitationsschrift von Dr. Thorsten Streubel "Kritik der philosophischen Vernunft. Die Frage nach dem Menschen und die Methode der Philosophie" zu diskutieren. Einige der Diskussionsergebnisse sind im folgenden dargestellt.

Die Frage nach dem Menschen und die Methode der Philosophie
> Ist die Idee einer strengen Wissenschaft umsetzbar?
> Welches ist die Aufgabe der Philosophie bezüglich der Thematik des Gehirn-Geist-Problems?
> Hebt sich der Naturalismus im neurobiologischen Konstruktivismus selbst auf?

Philosophie als strenge Wissenschaft - Die Frage nach der richtigen Methode und das Problem des Anfangs I
> Welche Möglichkeiten bietet uns der methodische Zweifel?
> Kann die Anschauung als unhintergehbares Erkenntnisfundament verstanden werden?
> Was ist Wahrheit und welche Problematik ist mit dem Wahrheitsbegriff verbunden?
> Welches Problem taucht bei der Übereinstimmung von Sätzen und Sachverhalten bzw. Phänomenen auf?

Philosophie als strenge Wissenschaft - Die Frage nach der richtigen Methode und das Problem des Anfangs II
> Wie kann das Allgemeine erfasst werden?
> Was könnte als Wahrheitskriterium fungieren?
> Ist die Art und Weise, wie wir etwas auffassen, geprägt durch unsere Erfahrungsgeschichte, unsere Kultur?
> Welchen Zweck hat die Methode der eidetischen Variation?

Philosophie als strenge Wissenschaft - Die Frage nach der richtigen Methode und das Problem des Anfangs III
> Philosophische Anthropologie und die eidetische Variation
> Worin liegt der Unterschied zwischen Anschauung und Evidenz?
> Empirische Wahrheit als eine spezifische Übereinstimmung von vermeintem Sachverhalt und realer Sachlage
> Eidetische Wahrheit als Identität von vermeintem Sachverhalt und eidetischer Sachlage
> Gültigkeit von Gedankenexperimenten
> Die untrennbare Einheit von Methodologie und Methode

Der Mensch - das anthropologische Sextett – I Bewusstsein
> Wie zeitliches Erleben möglich und dabei Erleben auch immer ein bewusstes Erleben ist
> Retention, Urimpression, Protention
> Sind die Inhalte der Anschauung unbezweifelbar?
> Hat die Wiedererinnerung ihren Ort in der lebendigen Gegenwart?
> Kann die sprachliche Bezugnahme auf Gegenstande in der Welt als intentionale Bezugnahme verstanden werden?

Der Mensch - das anthropologische Sextett – II Leib, Körper, Welt
> Wie ist es uns möglich uns, unseren Körper und die sinnlich präsente Umwelt wahrzunehmen?
> Der Leib als eigentliches Wahrnehmungsorgan und Ort aller Affekte, wie auch Emotionen
> Die Doppelempfindung und Selbstbegrenzung des Leibes
> Wie kann mir der Andere als als empirisch-mundaner Mensch in meiner Welt erscheinen?
> Der Körper als die Repräsentation des Leibes und die Welt als die sinnlich präsente Umwelt, Korrelate der leiblichen
kinästhetischen Vollzüge

Der Mensch - das anthropologische Sextett – III Ich
> Beweisen Ich- und Selbstaffektion die Existenz des je individuellen Ich?
> Ich und Wille
> Wo ist das Ich lokalisiert?
> Gehirn und Ich / Ich und Gehirn
> Was sagt uns das Phänomen des Phantomgliedes über die Seinsweise des Leibes?
> Motivationskausalität: Das Ich wird durch Tatsachen des Bewusstseins affiziert
> Naturkausalität: Logische Verknüpfung regelmäßig aufeinander folgender Erscheinungstypen durch das Ich
> Metaphysische Kausalität: Das Ich wird durch transzendente Ursachen affiziert

Der Mensch - das anthropologische Sextett – IV Geistigkeit und Welt
> Der Mensch im philosophischen Sinne als existenziales und nicht nur rein biologisches Lebewesen
> Geistige Dispositionen, die Bedingungen für Existenzialität
> Die Fähigkeit Begriffe zu bilden, Sprache zu erwerben und die der ideativen Vernunft sind Voraussetzungen zur 'Welt-Habe'
> Der Mensch als werdendes und geschichtlich-kulturelles Wesen

Der Mensch - das anthropologische Sextett – V Die transzendentale Reduktion
> Welche Funktion hat die transzendentale Reduktion für eine strengwissenschaftliche Philosophie?
> Welche Funktion hat der methodische Zweifel für eine strengwissenschaftliche Philosophie?

 

 

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